Workshop zu Forschungsmethodik und wissenschaftlichem Arbeiten für afghanische Doktorandinnen und Doktoranden in Heidelberg

Max-Planck-Stiftung bietet ein Forum für intensiven wissenschaftlichen Austausch unter der Leitung von Professor Dr. Mohammad Farajiha

Zwölf afghanische Doktorandinnen und Doktoranden waren Anfang August zu Gast bei der Max-Planck-Stiftung in Heidelberg. Die Gastwissenschaftler/-innen nahmen an einem  zweiwöchigen Intensivworkshop über Forschungsmethodik und wissenschaftliches Arbeiten teil, den die Stiftung organisiert und begleitet hat. Den Workshop leitete Professor Dr. Mohammad Farajiha von der Tarbiat Modarres Universität in Teheran, der neben der Vermittlung der theoretischen Inhalte, die Workshopteilnehmern/-innen bei der Weiterentwicklung ihrer Promotionsvorhaben beratend unterstützte.

Parallel dazu nutzten die Doktoranden/-innen ihren Aufenthalt in Heidelberg, um auf die Forschungsinfrastruktur der Stiftung sowie die Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht zurück zu greifen.

Die zwölf afghanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Stipendiaten des Hamida-Barmaki-Stipendienprogramms für Doktoranden, das vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Innerhalb des dreijährigen Programms arbeiten diese nicht nur an ihren Doktorarbeiten sondern nehmen zugleich als Dozenten eine wichtige Multiplikatorenfunktion an ihren Heimatuniversitäten in Afghanistan wahr.