„Runder Tisch“ – Abschlussgespräche in Bischkek am 18. Oktober 2013

Abschluss des Projekts für besseren Rechtsschutz für Kinder, Frauen und behinderte Menschen in Kirgisistan

Die Max-Planck-Stiftung unterstützte das Max-Planck-Institut für Ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht bei der Verwirklichung eines von der EU finanzierten Projekts, dessen Ziel die Verbesserungen im Rechtsschutz für Kinder, Frauen und behinderte Menschen in der Kirgisischen Republik war. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Nichtregierungsorganisation „Kyz Ayim“ („Zentrum zur Unterstützung junger Frauen“) umgesetzt. „Kyz Ayim“ wurde 2001 von kirgisischen Richterinnen und Juristinnen gegründet. Ziel der Organisation ist es, die Rechte von Frauen im zentralasiatischen Land zu stärken.

Das Projekt wurde mit einem Runden Tisch in Bischek am 18. Oktober 2013 abgeschlossen. Bei dieser Veranstaltung präsentierten kirgisische Juristen/-innen sowie Experten des Max-Planck-Teams Mitgliedern des Parlaments, Richtern und Rechtsanwälten die Ergebnisse ihrer Arbeit. Prominente Vertreter der kirgisischen Zivilgesellschaft waren ebenfalls eingeladen. Die Teilnehmer/-innen diskutierten insbesondere die vom Max-Planck-Team und „Kyz Ayim“ erarbeiteten Empfehlungen zur Umsetzung von internationalen Standards.

Dr. Mindia Vashkmazde (Max-Planck-Stiftung), Prof. Dr. Chynara Musabekova („Kyz Aym“) und Dr. Tilmann Röder (Max-Planck-Stiftung) planen für das Jahr 2014 die Veröffentlichung eines Buches über die Lage der Menschenrechte in Kirgisistan, das auf rechtlichen Bewertungen basieren soll, die für dieses Projekt verfasst wurden.