Dritter Workshop des Netzwerkes afghanischer Verfassungsrechtler in der Max-Planck-Stiftung

13.–16. Juni 2015: Reformvorschläge für die afghanische Verfassung erarbeitet

Vom 13. bis 16. Juni 2015 trafen sich zwei Arbeitsgruppen des Netzwerkes afghanischer Verfassungsrechtler, „Political Systems and Election Law“ sowie „Constitutional Interpretation and Adjudication“, in der Max-Planck-Stiftung, um gemeinsam Reformvorschläge für die afghanische Verfassung auszuarbeiten. Die beiden Gruppen diskutierten zunächst bestehende Probleme, um dann weiter an entsprechenden Änderungsvorschlägen zu arbeiten. Ihre Ergebnisse präsentierten sie unter anderem Prof. Dr. Dr. h.c. Rüdiger Wolfrum und Dr. Tilmann Röder, die ihnen Anregungen für mögliche Lösungen gaben.

Die eingeladenen neun Mitglieder des Netzwerkes bekräftigten zum Abschluss des Workshops, die Anregungen aufzunehmen und weiter an umfassenden Änderungsvorschlägen in ihren jeweiligen Themenbereichen arbeiten zu wollen. Bis Jahresende planen sie zudem ein gemeinsam ausgearbeitetes Dokument vorzulegen, welches schließlich in den Verfassungsreformprozess des Landes eingebracht werden soll.

Die Teilnehmer/-innen der dritten Arbeitsgruppe „Decentralisation“ werden im August 2015 in Heidelberg tagen, um ebenfalls einen Verfassungsreformentwurf auszuarbeiten.

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt finanziert.