„Human Rights Risks in Mining – the Way Forward”

Experten der Stiftung und der BGR präsentieren Grundlagenstudie auf der weltgrößten Bergbau-Investitionskonferenz Mining INDABA

Experten der Max-Planck-Stiftung und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben am 9. Februar 2016 ihre umfassende Grundlagenstudie auf einer Begleitveranstaltung der Mining-INDABA-Konferenz präsentiert, die von der Weltbankgruppe und der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Kapstadt, Südafrika, veranstaltet wurde.

Die umfassende Grundlagenstudie, die durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wurde, ist das Ergebnis einer Forschungskooperation zwischen der BGR und der Stiftung, die das Expertenwissen der beiden Institutionen zum Thema Bergbau und internationale Menschenrechte vereint. Die Studie untersucht dabei Bergbau in all seinen Formen von industriellem Großbergbau bis hin zum Kleinbergbau und beschreibt über 150 Fallstudien aus allen Teilen der Welt.

Die Begleitveranstaltung begann mit der Präsentation der Studie. Es folgte eine Podiumsdiskussion über das Thema „Menschenrechte im Bergbau“. Die Diskussion brachte Vertreter aus der Industrie (Richard Morgan, Anglo American), der Zivilgesellschaft (Shirhami Shirinda, Legal Resources Centre/Human Rights Commission South Africa), der Entwicklungskooperation (Eduard Westreicher, Deutsche Botschaft/Südafrika) und aus dem akademischen Bereich (Carolyn Digby, Professor, Universität Witwatersrand/Direktor Centre for Sustainability in Mining and Industry) zusammen.

Die Grundlagenstudie wird in Kürze verfügbar sein unter: www.bmz.de/rue