Stärkung der Internationalen Rechtshilfe in Afghanistan

Max-Planck-Stiftung eröffnet zweite Projektphase

Nach der erfolgreichen Implementierung der ersten Projektphase, die sich mit Aus- und Weiterbildungen der verantwortlichen Mitarbeiter/-innen beschäftigte, begannen die Max-Planck-Stiftung und die Hamida Barmaki Organization for the Rule of Law mit der zweiten Phase des Projekts. Diese zielt darauf ab, Verfahren und Kompetenzen auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit in Strafsachen zu verbessern.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in der ersten Projektphase eine Arbeitsgruppe Internationale Rechtshilfe (ILA-WG) in der ersten Sitzung in Kabul am 14. und 15. Mai 2016 eingerichtet. Vertreter/-innen des afghanischen Obersten Gerichts, der Generalstaatsanwaltschaft, des Justizministeriums, des Außenministeriums und des Innenministeriums nahmen daran teil.

Die ILA-WG diskutierte den aktuellen Stand im Bereich der internationalen Zusammenarbeit in Strafsachen in Afghanistan und bereitete eine Liste mit projektbezogenen Aufgaben und einen Arbeitsplan für die nächsten Monate vor. Renommierte Experten und verantwortliche Mitarbeiter/-innen der Durchführungsorganisationen unterstützten die Beratungen der ILA-WG. Das Treffen der ILA-WG lieferte einen guten Ausgangspunkt für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts.