Abschließender Workshop für das kambodschanische Parlament über internationale Vertragspflichten

Max-Planck-Stiftung führt vierten Workshop im Rahmen des Kambodscha-Projekts im Dezember 2016 erfolgreich durch

Vom 28. November bis 2. Dezember 2016 führte eine Delegation der Max-Planck-Stiftung in Phnom Penh, Kambodscha, den Abschlussworkshop zum Thema "Internationale Vertragspflichten mit besonderem Schwerpunkt auf Menschenrechte" erfolgreich durch. Die fünftägige Veranstaltung war der letzte von vier Workshops, die über einen Zeitraum von einem Jahr durchgeführt wurden. Das Projekt konzentrierte sich insbesondere darauf die parlamentarischen Mitarbeiter/-innen aus beiden Häusern des kambodschanischen Parlaments im Bereich der Menschenrechtsverpflichtungen weiterzubilden und ihre Aufmerksamkeit zu schärfen.

Der letzte Workshop konzentrierte sich auf internationale Gerichte und Gerichtshöfe zur Durchsetzung von internationalen Vertragspflichten und Menschenrechtsverletzungen und erörterte dabei das Mandat des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs sowie die Durchsetzungsmechanismen mehrerer regionaler Menschenrechtsmechanismen in Europa, Afrika und Amerika. Angesichts des regionalen Kontextes des Seminars wurde auch ein Augenmerk auf die jüngsten Entwicklungen bei der Schaffung eines vergleichbaren regionalen Menschenrechtssystems in Asien unter der Schirmherrschaft des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) gelegt.

Die Teilnehmer/-innen waren sehr zufrieden mit dem Inhalt des Workshops und zeigten ein außergewöhnliches Maß an Engagement und bemerkenswerte analytische Fähigkeiten, vor allem im Zusammenhang mit interaktiven Übungen, die während der Woche durchgeführt wurden, einschließlich einer Moot-Court-Simulation und Gruppenpräsentationen. Insgesamt haben die Evaluierungen der einzelnen Workshopaktivitäten gezeigt, dass die dargestellten Inhalte zu einem besseren Verständnis über internationale Vertragspflichten geführt haben und als ein nützlicher Bestandteil für die berufliche Tätigkeit der Teilnehmenden gewertet wurden.