Gerichtliche Mechanismen der Übergangsjustiz

Dritter Workshop mit dem Supreme Court und den Courts of Appeal im Südsudan

Aufbauend auf dem Thema des vorherigen Workshops, der sich mit Fragen außergerichtlicher Mechanismen im Bereich der Übergangsjustiz beschäftigte, führte dieser Workshop die Teilnehmer in die gerichtlichen Mechanismen der Übergangsjustiz ein. Teil dessen war eine eingehende Analyse vergleichender Modelle nationaler, internationaler und gemischt gerichtlicher Mechanismen. Zudem präsentierte ein Richter des Supreme Court die Prinzipien des südsudanesischen Justizsystems. Drei Vertreterinnen der Stiftung haben den Workshop geleitet.

Der Workshop fand vom 30. Januar bis 1. Februar für den Supreme Court und die Courts of Appeal im Südsudan statt. Organisiert war der Workshop in Zusammenarbeit mit der südsudanesischen Justiz. Es ist der dritte in einer Reihe von Workshops, die es zum Ziel hat, dem südsudanesischen Supreme Court und den Courts of Appeal auf dem Gebiet der Übergangsjustiz fachliche Expertise zu vermitteln. Der Workshop fand in der südsudanesischen Hauptstadt Dschuba statt.

Der Obersten Richter des südsudanesischen Supreme Court, seiner Exzellenz Chan Reec Madut, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Südsudan, Johannes Lehne, und eine Vertreterin der Max-Planck-Stiftung haben die Verantaltung eröffnet.

Er ist Teil des Projekts "Supporting Transitional Justice Capacities in South Sudan", das vom Deutschen Auswärtigen Amt finanziert und von der Max-Planck-Stiftung durchgeführt wird.