Dritte Afghan Legal Studies Conference in Kabul

Die dritte Afghan Legal Studies Conference mit Gästen aus fünf Ländern fand vom 3. – 5. Oktober 2016 in Kabul statt

Die Konferenzserie folgt einem im afghanischen Kontext einzigartigen Konzept: Sie will anerkannte afghanische und internationale Experten zum akademischen Austausch über aktuelle und grundlegende Rechtsfragen in Afghanistan zusammenbringen. Dieses Jahr wurde die Konferenz von afghanischen, iranischen, US-amerikanischen, deutschen und dänischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besucht, die aktuelle Entwicklungen und ihre theoretischen Grundlagen in den sechs Schwerpunktbereichen Privatrecht, Strafrecht und Kriminologie, Verwaltungsrecht, Öffentliches Recht Verfassungsrecht, interdisziplinäre und Islam-Studien sowie Völkerrecht und Menschenrechte adressierten.

Die Einheit interdisziplinäre und Islam-Studien ist offen für Vorträge zur Rechtsgeschichte, Rechtssoziologie, Rechtsanthropologie, Rechtstheorie, Rechtsphilosophie und ähnlichen Rechtsthemen. Unter den Vortragenden waren drei Doktoranden des Hamida-Barmaki-Stipendienprogramms.

Die Konferenz wurde als Teil des Doktorandenprogramms für afghanische Juristen durch das Deutsche Auswärtige Amt finanziert.