Workshop für afghanische Doktorandinnen und Doktoranden in Heidelberg

Max-Planck-Stiftung bietet ein Forum für intensiven wissenschaftlichen Austausch für afghanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im letzten Stadium ihrer Promotion

Neun afghanische Doktorandinnen und Doktoranden waren Anfang März  bei der Max-Planck-Stiftung in Heidelberg zu Gast. Die Gastwissenschaftler/-innen nahmen an einem  zweitägigen Intensivworkshop teil, um ihr bisherigen Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu verteidigen. Den Workshop leiteten Professor Dr. Rüdiger Wolfrum, Geschäftsführer der Max-Planck-Stiftung, und Professor Dr. Alexander Peukert von der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Parallel dazu nutzten die Doktoranden/-innen ihren Aufenthalt in Heidelberg, um die Forschungsinfrastruktur der Stiftung sowie die Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht zu nutzen.

Die neun afghanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Stipendiaten des Hamida-Barmaki-Stipendienprogramms für Doktoranden, das vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Innerhalb des vierjährigen Programms arbeiten diese nicht nur an ihren Doktorarbeiten sondern nehmen zugleich als Dozenten eine wichtige Multiplikatorenfunktion an ihren Heimatuniversitäten in Afghanistan wahr.