Workshop mit dem Supreme Court und den Courts of Appeal im Südsudan

Die Max-Planck-Stiftung führt vierten Workshop im Bereich der Übergangsjustiz durch

Vom 13. bis zum 15. März führte die Max-Planck-Stiftung den vierten in einer Reihe von Workshops zur Aus- und Weiterbildung der Richter des Supreme Court und der Courts of Appeals im Bereich der Übergangsjustiz durch. Der Workshop wurde in Zusammenarbeit mit der südsudanesischen Justiz organisiert und fand in Dschuba, Südsudan, statt.

Unter dem Titel "Analysis of Selected Transitional Justice Principles" führten drei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Max-Planck-Stiftung den Workshop durch. Während der Sitzungen des Workshops wurden aus rechtsvergleichender Perspektive ausgewählte Themen des Völkerrechts, wie Souveränität, universelle Gerichtsbarkeit, Subjekte des Völkerrechts, sowie auch verfahrensrechtliche Hindernisse für die Übergangsjustiz, angesprochen. Darüber hinaus haben sich die Workshopteilnehmer, aufbauend auf Diskussionen in früheren Workshops, eine Übersicht über die Mechanismen der Übergangsjustiz, die im südsudanesischen Friedensabkommen vorgesehen sind, verschafft.

Der erste Tag des Workshops wurde ofiziell vom Chief Justice Chan Reec Madut, dem deutschen Botschafter im Südsudan, Johannes Lehne, sowie einer Vertreterin der Max Planck Stiftung eröffnet.

Mit diesem Workshop wurde die erste von drei Komponenten des Projekts "Kapazitätenaufbau im Bereich der Übergangsjustiz für den südsudanesischen Supreme Court", das vom Auswärtigen Amt finanziert und von der Max-Planck-Stiftung implementiert wird, erfolgreich abgeschlossen.