Zweiter Workshop mit dem Verfassungsgericht der Republik Mali

Max-Planck-Stiftung führt zweiten Workshop zur Stärkung der Kapazitäten des malischen Verfassungsgerichtes durch

Vom 16. bis 18. Mai führte die Max-Planck-Stiftung in Bamako, Mali einen Workshop zum Thema "Konkrete Normenkontrolle: Vergleichende Perspektiven" durch. Während des dreitägigen Workshops wurden unterschiedliche Arten des Individualzugangs zu Verfassungsgerichten, Filtermechanismen, Zulassungskriterien sowie Effekte von Verfassungsgerichtsentscheiden aus vergleichender Perspektive analysiert und umfassend mit den Richtern des Verfassungsgerichtes diskutiert. Zudem nahmen die Richter an einem Training zur Arbeit mit juristischen Online-Datenbanken teil.  Das interaktive Format des Workshops diente dazu, die internationalen rechtlichen Praktiken in einen lokalen Kontext einzubetten.

Eröffnet wurde der Workshop von Manassa Danioko, der Präsidentin des Verfassungsgerichtes, sowie einer Vertreterin der Max-Planck-Stiftung.

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Workshops mit dem Ziel der Kapazitätsausweitung des malischen Verfassungsgerichtes. Die Kooperation zwischen dem Verfassungsgericht der Republik Mali und der Max-Planck-Stiftung wurde mit einem Memorandum of Understanding im Februar 2017 formell aufgenommen. Das Projekt wird durch die Finanzierung des Deutschen Auswärtigen Amtes ermöglicht.