Erster Workshop mit dem Transitional National Legislative Assembly im Südsudandan

Die Max-Planck-Stiftung beginnt Workshop-Reihe zum Kapazitätenaufbau

Am 19. und 20. Juni 2017 veranstaltete die Max-Planck-Stiftung einen Workshop mit Mitgliedern des südsudanesischen Übergangsparlaments. Dies war der erste in einer Reihe von Workshops, die das südsudanesische Parlament in der Übergangsphase nach dem Friedensabkommen von 2015 unterstützen soll. Der Workshop fand in Dschuba, der Hauptstadt des Südsudans, statt.

Unter dem Titel "Verfassungsrechtliche Grundlagen der Rolle des Parlaments" befasste sich der Workshop, der von zwei Vertreterinnen der Max-Planck-Stiftung durchgeführt wurde, mit der Rolle des Parlaments, den parlamentarischen Zuständigkeiten und Verfahren. Abgerundet wurde das Programm von einem Vortrag des Stellvertretenden Parlamentspräsidenten Timothy T. Chol, der sich mit Ratschlägen und Hinweisen an die im Zuge des Friedensabkommens neu ernannten Parlamentarier/-innen richtete.

Ebenfalls an die neuen Mitglieder des Parlaments wandten sich in ihren Beiträgen zu Ende des Workshops der Parlamentspräsident Anthony L. Makana und der Deutsche Botschafter im Südsudan, Johannes Lehne.

Der Workshop wurde vom Auswärtigen Amt finanziert und von der Max-Planck-Stiftung implementiert.