Konferenz zum Seerechtsübereinkommen (UNCLOS) und die Herausforderungen der Implementierung

Akademiker, Staatsrepräsentanten, ehemalige Richter und Mitarbeiter der Marine diskutieren die Stärkung der Umsetzung des UNCLOS im Indopazifik

Die Konferenz über "UNCLOS: Lösungen für die Verwaltung von globalen öffentlichen Gütern der Meere" wurde von der India Foundation organisiert und fand vom 4. bis zum 6. Oktober 2017 in Port Blair, Indien, statt. Vertreter der Max-Planck-Stiftung wurden ebenfalls eingeladen, der Konferenz als Delegierte beizuwohnen.

Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen regelt eine große thematische Bandbreite von Meereszonen, über Durchfuhr- und Navigationsrechte, Frieden und Sicherheit der Ozeane und Meere, bis hin zur Umwelt und Streitbeilegungsverfahren.

Der Fokus der dreitägigen Konferenz lag auf der Umsetzung des UNCLOS und die Diskussionen konzentrierten sich auf vier Hauptbereiche. Im Einzelnen wurden Podiumsdiskussionen über die Legitimität des UNCLOS sowie deren Nichteinhaltung geführt. Dabei wurden besonders stichhaltige Aspekte für eine friedliche Streitbeilegung  und für die Meeressicherheit im Indopazifik aufgeworfen. Die Delegierten diskutierten über konstruktive Lösungen für die Bewältigung der Herausforderungen im Bereich der Umsetzung des UNCLOS und betonten die herausragende Bedeutung einer internationalen Rechtsordnung.

Besucht wurde die Konferenz von ehemaligen Richtern und Mitarbeitern der Marine, Akademikern und Delegierten, darunter hochrangige Staatsrepräsentanten aus Indien, Bangladesch, Deutschland, Indonesien, Japan, Myanmar, Sri Lanka und Vietnam.