Workshop zur Einführung in das Thema der Übergangsjustiz

Max-Planck-Stiftung unterstützt Kapazitäten des High Courts und der County Courts des Südsudans zum Thema der Übergangsjustiz

Vom 16. bis zum 18. November 2017 führte die Max-Planck-Stiftung einen Workshop zur Weiterbildung der unteren Gerichtsinstanzen des Südsudans im Bereich der Übergangsjustiz durch. Der Workshop wurde in Kooperation mit der Richterschaft organisiert und fand in Dschuba, Südsudan statt.

Der Workshop mit dem Titel "Einführung in die Übergangsjustiz" wurde von zwei Mitarbeiterinnen der Max-Planck-Stiftung abgehalten. Die unterschiedlichen Themen, die im Verlauf des Workshops behandelt wurden, führten die Richter beider Gerichte in die Grundlagen des Völkerrechts im Bereich der Übergangsjustiz ein, insbesondere in die Quellen des Völkerrechts und seine Subjekte, regionale Perspektiven zum Völkerrecht, relevante Prinzipien des Völkerrechts, die relevanten Teilgebiete und Rechtsquellen in Zeiten von bewaffneten Konflikten und den Schutz des Individuums im humanitären Völkerrecht. Der Workshop schloss mit einer Einführung in die Übergangsjustiz und ihre Mechanismen und Prinzipien. Das Ziel des Workshops war es daher, eine umfassende Einführung in das Thema der Übergangsjustiz zu ermöglichen.

Der Workshop wurde von dem stellvertretenden Chief Justice des Südsudans, John Gatwech Lul, dem Trainingsdirektor der südsudanesischen Richterschaft, Justice Dr. Benjamin Baak Deng, und einer Vertreterin der Max-Planck-Stiftung eröffnet.

Dieser Workshop ist Teil des Projekts "Kapazitätenaufbau im Bereich der Übergangsjustiz für den südsudanesischen Supreme Court", das vom deutschen Auswärtigen Amt finanziert und von der Max-Planck-Stiftung durchgeführt wird.