Workshop der Max-Planck-Stiftung mit dem Verfassungsgericht von Jordanien

Workshop für Richter des Verfassungsgerichts von Jordanien über Interpretationsmethoden und -grundsätze in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung

Am 29. November 2018 veranstaltete die Max-Planck-Stiftung einen eintägigen Workshop zu den "Interpretationsmethoden in Verfassungsgerichten". Der Workshop wurde von Richter Hisham al-Tal und dem Country Manager für Jordanien der Stiftung feierlich eröffnet. Richter Hisham al-Tal wurde vor kurzem durch königlichen Erlass im Oktober 2018 zum Präsidenten des Verfassungsgerichts von Jordanien ernannt.

An dem Workshop nahmen der Vizepräsident des Verfassungsgerichts Richter Mansour al-Hadidi, acht Mitglieder des Verfassungsgerichts von Jordanien, von denen zwei im Oktober 2018 neu ernannt wurden, und Dr. Mustafa al-Nawaiseh (Generalsekretär des Gerichts) teil. Dieser Workshop wurde von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern der Stiftung geleitet.

Der Inhalt des Workshops konzentrierte sich auf die Art und Weise der Auslegung in der Rechtsprechung der Verfassungsgerichte aus rechtsvergleichender Perspektive. Die Bedeutung des Themas war im Voraus mit der Leitung des Verfassungsgerichts besprochen worden, zumal Jordanien eine Überprüfung der innerstaatlichen Rechtsvorschriften der letzten 10 Jahre vornimmt, um sie als Teil des Umfassenden Nationalen Menschenrechtsplans in Übereinstimmung mit den vom Königreich Jordanien ratifizierten internationalen Verträgen zu bringen.

Die Workshops mit dem Verfassungsgericht von Jordanien sind ein Bestandteil des Projekts der Stiftung "Raising Technical Capacity and Technical Knowledge of Judges of the Constitutional Court (Jordan and Palestine) and Judges of Ordinary Courts in Jordan (2017-2019)". Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.