Max-Planck-Stiftung startet Zusammenarbeit mit der südsudanesischen Law Review Commission

Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Max-Planck-Stiftung und der südsudanesischen Law Review Commission

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens schloss die Stiftung am 1. März 2019 eine formelle Vereinbarung über die technische Rechtshilfe für die südsudanesische Law Review Commission. Das Abkommen wurde vom Vorsitzenden der südsudanesischen Law Review Commission, Justice Ruben Madol Arol, im Namen der Kommission und von Dr. Kathrin Maria Scherr, der Leiterin der Subsahara-Afrika und Jordanien Projekte, im Namen der Max-Planck-Stiftung unterzeichnet. Der Unterzeichnung wohnten Juristen der Kommission sowie Pressevertreter bei.

Das Abkommen sieht im Rahmen des Projekts Strengthening the Rule of Law in South Sudan eine Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und der unter neuer Leitung stehenden südsudanesischen Law Review Commission vor. Die Zusammenarbeit umfasst Kapazitätenaufbau und Training für Juristen der Kommission. Weitere technische Unterstützung wird die Stiftung bei der Entwicklung des neuen Strategieplans der Kommission sowie bei der Erweiterung der Rechtsbibliothek der Kommission leisten.

Die Zusammenarbeit mit der südsudanesischen Law Review Commission stellt eine Komponente des Projekts Strengthening the Rule of Law in South Sudan (2017-2020) dar, welches mit der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt wird. Das Projekt beabsichtigt die rechtsstaatlichen Institutionen im Südsudan, zu welchen die Justiz, das Ministerium für Justiz und Verfassungsangelegenheiten, das Übergangsparlament und verschiedene andere Interessensvertreter im Justizbereich zählen, technisch zu unterstützen und den Aufbau rechtlicher Kapazitäten zu ermöglichen.