Max Planck Yearbook of United Nations Law

Der erste Band des Max Planck Yearbook of United Nations Law (UNYB) erschien im Jahr 1997 unter Herausgeberschaft der Direktoren des Max-Planck-Institutes für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Es handelte sich um die erste Fachzeitschrift, die sich gezielt mit den Aktivitäten der Vereinten Nationen auf dem Gebiet des Völkerrechts beschäftigte. Seit Anfang 2014 liegt die Herausgeberschaft bei der Max-Planck-Stiftung.

Das Yearbook wird auch weiterhin ein weites Spektrum von Themen und Fragestellungen abdecken, welche die Vereinten Nationen berühren. Beginnend mit dem 18. Band (2014) wird es einem dreiteiligen Aufbau folgen:

Der erste Teil zu „Recht und Praxis der Vereinten Nationen“ wird sich mit den Rechtsgrundlagen im engeren Sinne beschäftigen, das heißt den Grundlagendokumenten der Vereinten Nationen, ihrer Sonderorganisationen und Programme, sowie mit der rechtlichen und politischen Praxis. Der Schwerpunkt wird hier auf völkerrechtlichen Verträgen, Resolutionen und anderen Rechtsinstrumenten liegen.

Der zweite Teil zu „Rechtsfragen im Zusammenhang mit den Zielen der Vereinten Nationen“ wird die Problemstellungen bei der Erreichung der Hauptziele der Vereinten Nationen analysieren, beispielsweise nachhaltige Entwicklung, Flüchtlingsschutz, Abrüstung und Rüstungskontrolle, Rechtsstaatlichkeit oder Gleichbehandlung der Geschlechter. Ebenfalls geplant sind Beiträge zu wichtigen rechtlichen Entwicklungen in Ländern und Regionen, die im Zentrum der Aktivitäten der Vereinten Nationen stehen, bzw. in denen UN-Missionen oder Sonderbeauftragte im Einsatz sind.

Der dritte Teil wird einen Überblick über rechtliche und politische Entwicklungen bei den Vereinten Nationen im Berichtsjahr geben.

Ziel des Yearbook ist es, die Entwicklung und Aufgabenerweiterung der Vereinten Nationen seit ihrer Gründung zu beleuchten. Es soll ferner ein Forum sein für die Diskussion und kritische Bewertung der Rolle internationaler Organisationen bei der Fortentwicklung des Völkerrechts und der internationalen Beziehungen.

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