Auftaktveranstaltung „Internationale Rechtshilfe in Afghanistan“ in Kabul

Max-Planck-Stiftung beginnt mit dem Projekt „Internationale Rechtshilfe in Afghanistan“

Die Max-Planck-Stiftung und die Hamida Barmaki Organization for the Rule of Law (HBORL) führten am 29. März 2015 die Auftaktveranstaltung für das Projekt „Internationale Rechtshilfe in Afghanistan“ in Kabul durch. Unter den Teilnehmenden waren die Vertreterinnen und Vertreter des afghanischen Obersten Gerichtshofes, der Generalstaatsanwaltschaft, des Justizministeriums, des Außenministeriums, des Innenministeriums und der Unabhängigen Rechtsanwaltskammer Afghanistans.

Ziel des Projektes ist die Stärkung der Handhabung des Rechtshilfeverkehrs mit dem Ausland in zivilrechtlichen und strafrechtlichen Angelegenheiten seitens der beteiligten afghanischen Staatseinrichtungen. Geplant ist eine Reihe von Seminaren und Workshops für die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der afghanischen Institutionen. Das auf die Dauer eines Jahres angelegte Projekt wird vom Auswärtigen Amt finanziert und von der Max-Planck-Stiftung sowie der Hamida Barmaki Organization umgesetzt.

Nach Projektpräsentationen besprachen die Teilnehmer/-innen den aktuellen Sachstand und die Modalitäten der Zusammenarbeit im Rahmen dieses Projektes. Die Auftaktveranstaltung legte den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und war damit auch eine wichtige Weichenstellung für den Erfolg des gesamten Projektes. Die Erkenntnisse aus der gemeinsamen Diskussion bilden darüber hinaus eine Grundlage für eine bedarfsgerechte Entwicklung der Lehrmaterialien.