Roundtable ,Internationales Vertragsrecht und Menschenrechte' in Kambodscha

Max-Planck-Stiftung organisiert in Zusammenarbeit mit der Korean International Cooperation Agency und dem kambodschanischen Parlamentes einen Roundtable mit Parlamentariern und internationalen Experten

Vom 7. bis zum 8. Dezember 2016 organisierte die Max-Planck-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Korean International Cooperation Agency (KOICA) und dem Parlament des Königreiches von Kambodscha eine hochranging besetze Roundtable-Konferenz über internationale Vertragsverpflichtungen. Der Roundtable diente als Plattform für Parlamentarier/-innen, um sich über die Rolle des kambodschanischen Parlamentes sowie Perspektiven und Herausforderungen in der Ausübung ihrer Mandate auszutauschen. Als letzte Projektaktivität des einjährigen Projektes bot der Roundtable darüber hinaus die Möglichkeit zur Bestandsaufnahme der Projektaktivitäten des vergangenen Jahres.

Innerhalb der vier Diskussionsrunden stellten zwanzig Parlamentarier/-innen sowie zwei externe und ein interner Experte internationale und nationale Perspektiven hinsichtlich der Inhalte und Umsetzung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten vor, die in den vergangenen Trainings der Max-Planck-Stiftung mit parlamentarischen Mitarbeitern des Senats und der Nationalversammlung im Mittelpunkt standen. Im Einzelnen wurden in den Diskussionsrunden spezielle Präsentationen über gefährdete und benachteiligte Gruppen, wie Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung, gehalten, über die die Parlamentarier und die Podiumsgäste anschließend diskutierten.

Internationales Fachwissen wurde dabei von Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum, Geschäftsführer der Max-Planck-Stiftung, sowie von Dr. Daniel Heilmann, ehemaliger Rechtsberater des Senats des Königreiches von Kambodscha zur Verfügung gestellt. Die Präsentationen wurden von allen Teilnehmenden positiv aufgenommen und stellten die Grundlage für fruchtbare und offene Diskussionen dar. Insgesamt wurde der Roundtable als wertvolle Möglichkeit erachtet, um wichtige Aspekte hinsichtlich der Umsetzung der relevanten Rechte anzusprechen und die optimale Herangehensweise herauszufinden. Alle Projektpartner äußerten den Wunsch, diese Kooperation in der Zukunft fortzuführen und auszuweiten.