Max Planck Encyclopedia of Public International Law

Die Max Planck Encyclopedia of Public International Law (MPEPIL) wurde 2008 von Oxford University Press als Online-Datenbank veröffentlicht und seither kontinuierlich aktualisiert. Sie stellt heute eines der meistgelesenen und -zitierten Referenzwerke des Völkerrechts dar. Im Jahr 2012 erschien eine zehnbändige Druckausgabe sowie ein Indexband.

Zu den bedeutenden Vorläufern der Enzyklopädie zählen Karl Strupps Wörterbuch des Völkerrechts und der Diplomatie (1924–1929), Hans Jürgen Schlochauers Wörterbuch des Völkerrechts (1960–1962) und Rudolf Bernhardts Encyclopedia of Public International Law (EPIL), die von 1981 bis 1990 vom Max-Planck-Institut für ausländisches Recht und Völkerrecht herausgegeben wurde. Die Max Planck Encyclopedia of Public International Law führt diese Reihe fort.

Die MPEPIL verknüpft Elemente eines Nachschlagewerkes mit denen einer Fachzeitschrift: Neben der neutralen und umfassenden Darstellung der rechtlichen Fakten steht die wissenschaftliche Einschätzung durch die verantwortlichen Experten. Alle Artikel werden durch Fachgutachter geprüft. Als aktuelle Darstellung und Zusammenfassung aller relevanten Materien des internationalen Rechts wendet sich die MPEPIL sowohl an Wissenschaftler als auch an Praktiker.

Mehr als 800 Wissenschaftler aus 85 Ländern haben bisher zur MPEPIL beigetragen. Im Jahr 2013 wurde sie mit der OPIL-Datenbankplattform verknüpft, was den Lesern den Zugriff auf weitere OUP-Datenbanken sowie umfangreiche Volltextbestände ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mpepil.com

Ihre Anfragen zu MPEPIL richten Sie bitte an mpepil(at)mpfpr.de